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Fahrzeugumbau

Die Reihenfolge vom Fahrzeugumbau wird aus heutiger Sicht grundsätzlich in der Reihenfolge vom
Netzausbau stattfinden und wird in vom Landesverband vorgegebenen Vertragswerkstätten stattfinden, um die Umbaukosten so niedrig wie möglich zu halten und so rasch als möglich durchführen zu können.

Der Fahrzeugumbau selbst muss ja im laufenden Dienstbetrieb durchgeführt werden und wird daher zügig von sich gehen.

Ziel soll sein, dass so rasch als möglich jeweils alle Fahrzeug einer Dienststelle, eines Bezirkes und eines Leitstellenbereiches umgebaut sind, um die Kommunikation der Einsatzmittel zumindest Gebietsweise wieder nach einem selben Schema zu ermöglichen.


Funkgerät, Spannungsversorgung und Freisprecheinrichtung

Die neuen
digitalen Funkgeräte für den Fixeinbau werden den gleichen Normeinschub haben wie die derzeit bestehenden analogen Funkgeräte (z.B. MX294 oder FM1100).
Mikrofon und Lautsprecher werden ebenfalls im Zuge des Umbaus an den gewünschten Montagestellen durchgeführt.

Sollten anstatt den Geräten für den Fixeinbau die komfortablen Mobilgeräte verwendet werden (ähnlich einem GSM-Handy), stehen dafür ebenfalls (je nach Hersteller) Fahrzeughalterung, Freisprecheinrichtung und Lautsprecher zur Verfügung.
Diese Halterung kann dann wieder an einem beliebigen Platz montiert werden (nicht verkehrsbehindernd), der Einschub vom usprünglichen (alten) Funkgerät kann dann für andere Zwecke verwendet werden (Autoradio, usw.).

Die Spannungsversorgung (12V) für die neuen Funkgeräte kann von den alten Geräten übernommen werden, ob dies tatsächlich für alle Fahrzeugtypen so ist, wird noch begutachtet werden. Eventuell ist hier im Zuge des Umbaues eine kleine Adaption von Nöten.


Antenne und Antennenkabel

Immer wieder wird die vorausschauende Frage gestellt -  was tun, wenn gerade ein neues Fahrzeug bestellt wird? Muss ein zweites Antennenkabel für TETRA mitverlegt werden?

Untersuchungen durch Hersteller bei den Standard-Fahrzeugen mit der typischen Kathrein-Antenne haben ergeben, dass sowohl der Antennenkabelweg als auch die Dachmontage grundsätzlich weiterverwendet werden kann, außer es liegt bereits eine Beschädigung vor.
Bei Neufahrzeugen werden beim Aufbau bereits der Kathrein-Multiantennenaufsatz verwendet - ausgeliefert derzeit noch mit dem Strahler für das 4m-Funknetz, dieser muss dann nurmehr gegen einen TETRA-Strahler ausgetauscht werden (Kosten unter EUR 20,-).


Somit muss - wie teilweise befürchtet - bei der Umstellung auf TETRA nicht die Inneneinrichtung vom Fahrzeug zerlegt werden um ein neues Antennenkabel zu verlegen, sondern kann vom derzeitigen Funk gleich weiterverwendet werden. Diese Richtlinie gilt natürlich nur für die Standard-Antennen, welche sich so gut wie auf jedem Fahrzeug befinden.

Im Gegensatz zur typischen Antennenhöhe welche für den derzeitigen Funk meist ca. 1m beträgt (außer wenn bereits noch mehr verkürzte Antennen verwendet werden), wird die neue TETRA-Antenne nur ca. 35cm betragen (es gibt auch noch kleinere Antennen) und somit auch kein Hindernis bei niedrigen Einfahrtstoren darstellen.

Sollten TETRA-Geräte mit GPS eingesetzt werden und soll mit der Antenne evntuell auch gleich ein besserer GSM-Empfang im Fahrzeug ermöglich werden, empfielt sich die Verwendung der anfangs erwähten Multiantenne (Kosten ca. EUR 35,-). Bei Umstellung auf TETRA muss dann nurmehr der 4m-Strahler auf einen TETRA-Strahler getauscht werden - ein teurer Fahrzeugumbau kann somit vollkommen entfallen.


Werkstätten

In welchen Vertragswerkstätten der Umbau möglich sein wird, wieviel Zeit ein Umbau beanspruchen wird, eine Einteilung und detailiertere Informationen über den Umbau, usw. wird den Dienststellen zu einem späteren Zeitpunkt mitgeteilt.

Um zeitraubendes Hin- und Herfahren mit jedem Fahrzeug zwischen Dienststellen und Werkstätten zu umgehen wird auch überlegt, dass Techniker der Vertragswerkstätten vor Ort kommen und den Umbau direkt an den Dienststellen durchführen.

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